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Die Mischung macht´s  17.03.2010 | 2010

(AWD) „Lege niemals alle Eier in einen Korb“ lautet eine ewig junge Weisheit aus der Finanzwelt. Damit gemeint ist die bewusste Streuung des Vermögens in verschiedene Anlageklassen und die Aufteilung auf mehrere Werte innerhalb eines Segments. Sinn und Zweck ist dabei immer eine Risikominimierung und damit einhergehend eine stetige und angemessene Rendite. Auf eine breite Diversifikation setzen Investmentfonds, die meisten von ihnen innerhalb eines bestimmten Marktsegmentes, zum Beispiel deutsche oder europäische Aktien.

Anders verhält es sich bei Mischfonds. Diese können in mehrere Anlageklassen investieren und dabei, je nach Marktlage, verschieden hohe Gewichtungen vornehmen. „Genau diese Reaktionsmöglichkeit auf bestimmte Marktentwicklungen gehört zu den größten Vorteilen der Mischfonds. Das ist bei der momentanen Lage an den Finanzmärkten wichtig - besonders vor dem Hintergrund der noch nicht ausgestandenen Finanzmarktkrise. So ist ein reines Aktieninvestment vielen Investoren zu risikobehaftet. Auf der anderen Seite herrscht ein niedriges Zinsniveau, so dass man den Aktienmarkt mit seinen Kurschancen nicht gänzlich aus den Augen verlieren sollte. Mit Mischfonds, die eine flexible Aktienquote ermöglichen, sind Anleger gut aufgestellt“, so AWD-Finanzexperte Thorsten Sagmüllner.

Mischfonds können in der Regel in Aktien, festverzinsliche Wertpapiere, Immobiliensondervermögen, Geldmarktinstrumente und Derivate investieren. Häufig ist dem jeweiligen Fondsmanagement in den Fondsstatuten klar vorgegeben, bis zu welcher maximalen Höhe sie beispielsweise in Aktien investieren dürfen.

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